Wer ich bin?


Für alle, die keine Fans langer Texte sind,

einmal (einigermaßen) kurz und bündig erklärt:


Ursprünglich ...

... wurde ich als das

älteste Bio-Dinkel-Schafwollsocken-Kind

eines von stoischer Ruhe erfüllten, Vollkornbrot backenden,

Montessori liebenden Bio-Landwirts

und einer energiegeladenen, uns mit Vollwertkost verwöhnenden, 

zur Mentaltrainerin ausgebildeten Bowtech-Therapeutin geboren. 

Und heute ...

... bin ich

Mama von 3 großartigen Kindern,

laut denen ich immer noch 

"Bio-Öko-Eso" bin,

habe einen wundervollen Mann an meiner Seite, der mich gerne als 

"überoberst und herrlich verrückt" beschreibt, höre hin und wieder Stimmen, 

die behaupten, ich hätte eine gehörige Portion Hummeln in meinem Po 

und bin meiner eigenen Ansicht nach 

völlig normal. (In meiner Welt.)



Für alle, die doch ein bisschen mehr lesen möchten,

etwas ausgeschmückter:

Das Wort 'Meditation' konnte ich wahrscheinlich schon buchstabieren, lange bevor ich fähig war, meinen Namen richtig zu tanzen und der Anteil homöopathischer Mittel in meinem Körper ist vermutlich so hoch, dass er bestimmt im Blut nachweisbar ist. Mathematik funktioniert in meinem Kopf nur, wenn ich es in bunte Geschichten verwandle, beim Lernen laufe ich Wohnzimmerkreise und wenn ich putze, wirkt es auf andere wahrscheinlich wie eine Desperate-Housewife-Party mit Ausdruckstanz.

 

Mit meinen Schutzengeln zu sprechen finde ich genauso normal, wie das Qi in Räumen zu verbessern und ich bevorzuge Heilsteine anstatt Diamanten. Mein Schuhschrank beinhaltet mehr Sportschuhe als hohe Haken and I know how to rock in Birkenstock. Humor ist für mich wie das Rescue der Bachblüten und für das Kino in meinem Kopf gibt es zum Glück keine Gefängnisstrafen.

 

Ich liebe es, mir kilometerlang den Kopf freizulaufen, morgens am Berg das Vogelgezwitscher und die aufgehende Sonne zu genießen und beim Klettern den Felsen zu spüren. Beim Autofahren schalte ich wie ein Rallye-Fahrer (danke Mama) und beim Malen vergesse ich die Welt um mich herum (wie Papa).

 

Ich finde es wertvoller, Kindern Geschichten vorzulesen, als ihnen einen Altar für Spielkonsolen zu schaffen und stolz ihre Daumenakrobatik zu loben. Mich amüsieren Schüler, die mir im Hausübungsheft 'Arsch' auf 'Barsch' reimen und sich am Ende des Schuljahres bei mir "für die gute Unterhaltung" bedanken.

 

Jemandem etwas beizubringen oder etwas herauszukitzeln, wovon der andere gar nicht wusste, dass es in ihm steckt, finde ich herrlich und wenn sich dann erste Lernfortschritte einstellen, Erfolge sichtbar werden und jemand vor Glück darüber nur so strahlt, kann ich nicht anders, als vor Freude mitzuhüpfen und in Jubel zu eskalieren.



Für alle, die noch nicht schockiert sind

und es nun wirklich 

sehr genau wissen wollen:

Ich durfte nicht nur eine Kindheit in der Natur, voller Abenteuer und Lebendigkeit erleben, sondern bekam, Dank der Offenheit und des Engagements unserer Eltern, eine Vielfalt an Eindrücken und Erlebnissen geboten und Erfahrungen ermöglicht, die mir einen sehr offenen Blick auf das Leben, und alles was damit in Verbindung steht, geschenkt haben.

          

Unsere Eltern fanden es wertvoller, uns vier Mädels abends zu lauter Musik turnen und toben zu lassen und sich als Publikum für unsere Modenschauen, selbsterfundenen Tänze und Theaterstücke zur Verfügung zu stellen, als unsere Kreativität von Fernseher und Computerspielen überrollen zu lassen. Statt Semmeln und Schokocreme, bestanden sie auf das obergesunde, selbstgeschrotete Vollkorn-Müsli zum Frühstück, ebenso wie auf Schuhwerk, das unseren Füßen reichlich Platz ließ, um sich königlich entfalten zu können.

 

Mein Vater nahm mich als Kind auf seine Montessori-Ausbildungsseminare mit, was mir damals nicht nur die Freude an Mathematik und dem Lernen an sich zurück brachte, sondern auch wegweisend war für meine spätere Berufswahl und meine Sichtweise als Lehrerin und Trainerin prägte. Und durch die Mentaltrainer-Ausbildung meiner Mutter, sowie viele andere Seminare, die meine Eltern (teilweise auch mit uns) besuchten, war diese ganze Bio-Eso-Alternativ-Sache bei uns schon Alltag, lange bevor es schließlich allgemein langsam "salonfähig" wurde. 

 

Aufgrund der facettenreichen Palette an Talenten, Hobbys und Interessen meiner Eltern wurde mein Potential wunderbar erweitert und ich konnte mich in alle erdenklichen Richtungen erproben und entfalten. So hüpfte ich also einmal querfeldein durch diese elterlichen Fußstapfen, schaute mir ab was ich toll fand und spazierte damit los in die große, weite Welt, höchst motiviert, meine eigenen Abdrücke zu kreieren. Teilweise auf Abwegen unterwegs und aus heutiger Sicht nicht immer ganz bei Sinnen, war ich auf der Suche nach dem was ich hier auf der Erde eigentlich machen wollte.

Getreu dem Motto "Warum einfach, wenn man es sich auch schwer machen kann?!", lief ich des öfteren sehr überzeugt (um nicht zu sagen stur) im Kreis und wiederholte auch zahlreiche (ja, klägliche) Versuche, mit dem Kopf im Sand steckend durch Wände zu donnern, womit ich vermutlich den ein oder anderen Schutzengel zur Verzweiflung brachte (... die fühlten sich wahrscheinlich wie  bei diesen Filmszenen, wo man bereits hyperventilierend auf der Couch steht, mit Chips um sich wirft und die Schauspieler im TV anbrüllt, wie dämlich man eigentlich sein kann, weil sie noch immer nicht durchschauen, was doch echt klar auf der Hand liegt...). 

 

Doch damit nicht genug. Als würde ich das Drehbuch für den nächsten Rosamunde-Pilcher-Film schreiben, lieferte ich obendrein noch ein umfangreiches Bonusmaterial an Umwegen und Irrwegen, die meiner Geschichte die notwendige Dramatik verleihen sollten, und beinahe auch noch den Rest meiner Himmelsbrigade bei den Anonymen Alkoholikern landen ließ.  

 

Während ich also überaus beschäftigt war auf meiner Selbstfindungsodyssee Deluxe, hatten meine Schutzengel genug von diesem elendigen Warten auf Godot. Unauffällig, aber sehr konsequent, begannen sie immer wieder in mein Chaos zu pfuschen. Wie feine Sonnenstrahlen, die durch eine fette Wolkenmauer brechen, ließen sie ein kleines Wunder nach dem anderen (mehr oder weniger) behutsam in mein Leben hüpfen. 

 

Diese vielen kleinen und großen Highlights brachten mich selbstverständlich um den Verstand. (Stell dir vor, du öffnest die Türe in gewohnter Manier, um den altbekannten Wahnsinn wieder zu begrüßen und plötzlich steht da aber das Glück, highly motivated grinsend und winkt dir auch noch erwartungsvoll (naiv) zu... Da schlägt doch jeder erstmal die Türe wieder zu! Ich meine, wie kann man das auch im Kopf aushalten, wenn das Herz statt wie gewohnt vor Leid zu zerfließen, plötzlich höchst enthusiasmiert im Dreieck hüpft, damit im Oberstübchen alle Vorbereitungen auf das nächste Drama durcheinander haut und lauthals "Willst du einen Schneemann baauuuueeeen?!?!" gröllt??!! Das stellt einfach alles auf den Kopf! Alles!) 

 

Aber so wurde nach und nach mein Drehbuch geändert und all die tragischen Szenen und zum Mitleiden verlockenden Kapiteln verblassten. Unzählige glückliche Fügungen, viele wundersame Wendungen und ganz wunderbare Menschen begannen stattdessen die neuen Seiten meiner Geschichte zu füllen...

 


So herausfordernd es seltsamerweise ist, dem Glück zuversichtlich die Türe zu öffnen, so dankbar und fasziniert bin ich nun darüber, wie wunderbar sich mein Leben entwickelt hat und wo ich gelandet bin.


"Sei frech, wild & wunderbar!"

- Astrid Lindgren - 



Und zum Schluss für alle,

... die sich gerne durch Zahlen, Fakten und Daten wühlen:

... die wissen möchten, 

warum ich mit vollster Begeisterung unterrichte:

... die interessiert sind an meiner Arbeit

... denen ich eines meiner Hobbys

vorstellen darf:


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